Barrierefreiheit

Bredenbeck

Endlich vorm Spiegel sitzen

Barrierefreiheit ist mehr als nur Bewegungsfreiheit: Es ist die Ermöglichung und Vereinfachung der ganz alltäglichen Verrichtungen im Bad. Dazu gehört Zähneputzen genauso wie Haare föhnen, sich zu schmiken, zu frisieren oder zu rasieren – überlicherweise alles im Stehen, und ohne dass wir wirklich darüber nachdenken, wie angenehm es wäre, dieses auch im Sitzen zu tun.

Natürlich sollten Rollstuhl und Badmöbel aber technisch und farblich aufeinander abegestimmt sein und ein gefälliges Gesamtbild vermitteln. Genauso sorgt der hohe Anteil warmer Holztöne für eine insgesamt sehr wohnliche Bad-Atmosphäre.

Weniger ist im Alter mehr

Der Verzicht auf die früher so selbstverständliche Badewanne hat bei der Neugestaltung dieses eher kleinen Bades so viel freien Raum ergeben, dass auch hier eine gewisse Barrierefreiheit erreicht werden konnte.

Zuvor lag die Wanne quer zum Raum direkt vor dem Fenster, jetzt der Ort für ein frei hängendes WC mit viel Platz drum herum. Die Dusche ragt auch nicht zu sehr in den freien Bewegungsraum, da die Kabine abgerundete Türen zum Einstieg hat.

Hachmühlen

Nordisch frische, klare Linien

Wasser und Wind, eben die Frische des Nordens mögen hier Pate gestanden haben. Zusammen mit der klaren Aufgeräumtheit, die Nordlichtern nachgesagt wird. Doch dieser Stil lässt selbst ein sehr kleines Badezimmer offen und frei wie die weiten Küstenlande des Nordens erscheinen.