Vorher/Nachher

Vorher-Nachher in Völksen

Rote Glaswände

Es war ein Kleinbad, genutz als reines Kinderbad, mit dem Charme einer Turnhallen-Dusche der 60er Jahre. Für die damalige Zeit sicher sehr modern, funktional und auch ansprechend, doch neben den Fragen des Geschmacks fühlt sich ein weiß-hellblaues Bad mit rohen Ziegelelementen auf dem Boden nun einmal sehr kalt an.

So könnte der Gegensatz kaum größer sein, obwohl die grundsätzliche Raumaufteilung sogar beibehalten wurde. Glaselemente in warmem Bordeauxrot werden gezielt eingesetzt, ohne dass der kleine Raum dadurch zu dunkel würde. Weiß an Wänden und als Lackoberfläche der Möbel bildet den passenden Kontrast, und der schwarz-weiß melierte, hochglänzende Natursteinboden, der fast nahtlos in den Duschboden übergeht, tritt als Vermittler auf. Das schafft viel Raum und Eleganz.

Vorher-Nachher in Springe

Bessere Raumausnutzung

Ein Badezimmer kann auch dadurch zu klein wirken, dass die einzelnen Elemente einfach lieblos und wenig kreativ angeordnet wurden. Es entsteht das Gefühl, es ginge gar nicht mehr in den Raum hinein, denn man übersieht die Platzverschwendung gegenüber einer durchdachteren Lösung.

Hier wurden erneut die Elemente Badewanne und Dusche sowie ein Waschtisch und zuletzt ein WC verwendet, jedoch konnten viel geräumigere und barriererarme Varianten eingebaut werden – unter Ausnutzung von Ecken und der Verwendung entsprechend gestalteter Bauteile. Dabei wurde einem gräumigen Waschtisch gegenüber zwei Waschbecken klar der Vorzug gegeben – genauso wie natürlich die alten Farben und Muster schon lange nicht mehr dem Geschmack der Zeit entsprachen.

Nachher in Springe

Schön und funktional

Noch einmal das selbe Bad wie oben aber ohne die störenden Vorher-Bilder. Es ist gut zu erkennen, wie sich Ästhetik und Nützlichkeit in diesem vollwertigen aber nicht allzugroßen Bad ergänzen.

Es wirkt auch dadurch leicht und aufgelockert, dass die einzelnen Elemente, bis auf den Waschtisch, schräg oder angeschrägt in den Ecken des Raumes angeordnet sind.